Essen - Was? Wie? Wieviel? Warum? Woher?

Veröffentlicht auf von yggdrasil

Heute schreibe ich mal "ein bisschen" mehr...

 

In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich in einigen Blogs, unter Anderem bei Verhext und zugedichtet, Silberfischsonate, Schlampengöttin und Lady Eilan, das große Thema "Ernährung" gefunden. Scheinbar haben wir gerade eine Zeit des Umbruchs, vielleicht ist das aber auch nur meine subjektive Wahrnehmung.

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit meiner Ernährung. Zunächst studienbedingt, dann im Rahmen meiner Ausbildung (Produktkunde) und anschließend aus privatem Interesse.

Ich bin immer mehr entsetzt über die Lebensmittel-Industrie. Industrie ist hier das richtige Wort, finde ich. Denn die großen Firmen haben meiner Meinung nach schon lange den Bezug zu der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Lebens-Mittel verloren. Man denkt über maximalen Profit bei minimalem Einsatz (Schon in der Berufsschule lernt man, dass das "Mini-Max-Konzept" wirtschaftlicher Schwachsinn ist, was die Konzerne aber scheinbar nicht von ihrem Weg abhält) nach, statt das zu bieten, was wirklich wichtig ist: Qualitativ hochwertige Waren, die keine Zivilisationskrankheiten fördern, sondern Genuss und Gesundheit fördern.

Mein Freund erzählte letztens von einem TV-Koch (Alfons Schubeck), der nur noch Tomaten nutzt, bei denen er weiß, wo genau diese herkommen. Die Alternative wären selbst angebaute Tomaten. Er traue halt keinen Tomaten, die keine Flecken auf weißen Schürzen hinterlassen...

Da liegt doch die Krux schon in den Rohstoffen. Wie kann man gute Produkte herstellen, wenn die Zutaten schon genmanipuliert, minderwertig angebaut, mit Chemie behandelt und künstlich gereift worden sind?

Und sowohl die Landwirte als auch die kleinen Hobbygärtner werden von den Saatgutfirmen abhängig gemacht. Ich verweise da auf den Film "We feed the world" und auf den (übrigens sehr interessanten) Newsletter von Der Knauserer. Hier heißt es im Newsletter 9/2010 beispielsweise:

 

"HYBRIDE
Jeder kleine Hobbygärtner, der sich im Fachhandel mit Saatgut eindeckt, wird über die F1-Hybriden stolpern.
Da er im normalen Fachhandel ja kaum noch andere Produkte findet, wird er auf das gängige Angebot zurückgreifen und auch damit einegute Ernte einfahren. Das geht so lange gut, bis unserem Hobbygärtner nicht einfällt, Samen aus der Pflanze zu ziehen, um diese Pflanze, die so wunderbar gediehen ist, auch das nächste Jahr wieder auszusäen. Doch, oh Graus, der Ertrag wird mickrig sein. Willkommen in der schönen Welt der Hybridpflanzen" (Quelle: http://www.derknauserer.at/kn/knauserer%2009_2010.txt Auszug mit freundlicher Genehmigung von Michaela Brötz)

 

Weiter heißt es hier:

 

"Durch den Einsatz von Hybriden wird die natürliche Generationenfolge aufgelöst, und die fruchtbare Weiterentwicklung, die dem Menschen seit Tausenden von Jahren die Zucht von Kulturpflanzen ermöglicht hat, kommt zum Stillstand. 
Die Fähigkeit der Menschen, ihr eigenes Saatgut zu vermehren, stirbt aus. Übrig bleibt die Abhängigkeit von großen Saatgutfirmen. Damit geben wir den Nukleus unseres Seins (die Ernährung) gefährlicherweise in die Hände weniger ... "


Doch damit nicht genug. Der Hobbygärtner mag damit noch leben können, doch der Landwirt wird nicht nur mit F1-Hybriden gegängelt. Nein, da wird der Hahn der Gewinnung des Saatgutes durch die Samen der eigenen Ernte direkt zugedreht. Näheres wird ebenfalls in dem Film "We feed the world" aufgegriffen. Hier wird gezeigt, wie ein Saatgutkonzern neue Märkte erschließt: Man bringt unschlagbar günstiges Saatgut auf den Markt. Leider lassen sich die aus dem Saatgut gezogenen Pflanzen nicht mehr selbst vermehren, jedes Jahr muss man auf das Saatgut zurückgreifen, das der Konzern anbietet. Ist ja auch kein Thema - die Samen sind ja auch unschlagbar günstig. Tja und irgendwann sind die alten Sorten verdrängt. Und *schwupps* merkt der Saatgut-Riese, das man wirtschaftlich gesehen das Saatgut ja gar nicht soooo günstig anbieten kann. Schon werden die Preise angehoben, die Bauern haben ja eh keine andere Wahl mehr als das Zeug zu kaufen...

Aber auch damit nicht genug. Es gibt außerdem noch die "Trailortechnik". Was sich dahinter verbirgt, könnt ihr hier nachlesen:

 

http://www.derknauserer.at/kn/knauserer%2009_2010.txt

http://www.engdahl.oilgeopolitics.net/Auf_Deutsch/Monsanto/monsanto.html
http://gruppen.greenpeace.de/aachen/gentechnik.html

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/05/15/gentechnik-alles-unter-kontrolle/

http://www.csn-deutschland.de/forum/showthread.php?id=14096

 

Daneben gibt es noch die "klassische" Gentechnik, hier werden Pflanzen resistent gegen bestimmte Gifte gemacht, so dass die Felder schön damit besprüht werden können, ohne das diese Pflanzen eingehen. Alle anderen Pflanzen werden dadurch jedoch "eliminiert". Ich erinnere mich noch gut an die Fahrradtouren, die ich als Kind mit meinen Eltern gemacht habe. An die Felder mit dem wogenden, goldenen Getreide. Dazwischen leuchtend roter Klatschmohn und intensiv blaue Kornblumen. Am Mais rankte sich dann und wann eine Ackerwinde mit wunderschönen Blüten empor. Die Luft war erfüllt vom Summen der Insekten, Bienen flogen geschäftig von Blüte zu Blüte. Und heute? Monokulturen, Monokulturen, Monokuturen. Ich kann mich nicht erinnern in den letzten Jahren noch Mohn oder Kornblumen gesehen zu haben. Selbst am Feldrand wachsen nur noch robuste Gräser und hier und da Spitz- und Breitwegerich.

 

Das mit den Früchten, die aus solch veränderten Pflanzen entstehen, etwas nicht stimmen kann, dürfte jedem klar sein. Und wo landen diese? Richtig: In unserem Essen. Ob nun direkt über pflanzliche Nahrung oder über den Umweg durch ein Tier.

Das, was die Lebensmittelindustrie dann mit dem "Ausgangsmaterial" anfängt, macht das Alles auch nicht besser. In letzter Zeit scheint sich ja ein Bewusstsein zum Thema "Geschmacksverstärker" entwickelt zu haben. Und schon werben diverse Würzmittel-Hersteller mit der Natürlichkeit ihrer Produkte. Liest man dann mal genauer, findet sich aber noch der Inhaltsstoff "Hefeextrakt". Nun ratet mal, was sich dahinter verbirgt? Richtig! Geschmacksverstärker. Lebensmittelrechtlich brauche ich auch fertig gekaufte Mischungen nicht einzeln aufzuführen. Bekomme ich also eine Gewürzmischung von einem anderen Hersteller, so reicht es, wenn ich auf meinem Produkt "Gewürze" vermerke. Wenn der Lieferant da Glutamat drin versteckt, kann ich doch nichts dafür!  

Nette Literatur zu dem Thema "Lebensmittelindustrie" sind beispielsweise:

  •  http://www.foodwatch.de/
  • Thilo Bode - Die Essensfälscher
  • GU Kompass - E-Nummern
  • http://www.codecheck.info/
  • Ralph Bircher - Heraus aus dem Labyrinth der Ungesundheit, Geheimarchiv der Ernährungslehre
  • Silke Schwartau - Vorsicht Supermarkt!: Wie wir verführt und betrogen werden
  • Hans-Ulrich Grimm - Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt
  • Und im Weiteren Sinne auch: Fast nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben

Die Frage, die sich für jeden einzelnen nun stellt, ist: "Wie gehe ich damit um?"

Gammelfleisch, Massentierhaltung und Tiertransporte sind aus den Medien nicht wegzudenken. Und doch scheint die Masse der Verbraucher resistent gegen all diese Bilder und Informationen zu sein. Augen zu und durch? Ist das unsere Zukunft?

 

Ich versuche diese Frage seit geraumer Zeit für mich zu beantworten. Was gibt es für Alternativen?

  • 100% Bio? - Eine Möglichkeit, leider für mich aktuell finanziell nicht machbar. Außerdem ist hier auch die Frage wie viele schwarze Schafe schon auf den Bio-Zug aufgesprungen sind.
  •  Vegetarier? - Lässt sich bei einem starken Fleischfresser schwer durchsetzen. Wäre mit einigem Aufwand machbar, aber löst das wirklich die Probleme? Was machen wir mit den Kühen, die die Milch liefern? Was mit den Hühnern, die die Eier legen? Einschläfern und zur Abdeckerei? Oder Nutztier-Friedhöfe? 
  • Veganer? - Keine Milch und keinen Käse mehr, keine Eier, keinen Honig. Für mich nicht vorstellbar. Die Menschen machen sich Tiere seit Jahrtausenden zu Nutze. Sie geben ihnen Sicherheit und versorgen sie. Im Gegenzug dazu geben uns die Tiere Nahrung. Ob lebend (Eier, Honig, Milch) oder durch ihren Tod (Fleisch). Leider haben wir Menschen den Bezug dazu verloren und die Verantwortung vergessen. DIe Verantwortung für ein Lebewesen. Dafür, dass es ihm gut geht, das es Licht, Platz, Artgenossen und Beschäftigung hat. Außerdem sehe ich bei den Veganern, zu denen ich Kontakt habe, dass sie oft auf künstliche Materialien ausweichen. Diese werden jedoch auf Erdölen hergestellt - einer endlichen Ressource. Ist das sinnvoll?
  • Makrobiotiker? (Bitte hier klicken um mehr zu erfahren) Mal ehrlich: Wo bleibt denn hier der Spaß, die Lust? Ich lebe nicht, um mich selbst zu kasteien. Außerdem kann man hier schnell (wie auch beim Veganismus) in die Mangelernährung rutschen.
  • Vollwertkost? Ich esse gern Vollkorn und ich weiß, dass ich Industriezucker meiden sollte. Aber ausschließlich Vollkorn vertrage ich auf die Dauer leider nicht. (Getestet über einen Zeitraum von 2 1/2 Monaten. Abgebrochen, wegen massiver Verdauungsbeschwerden, die ich hier besser nicht näher ausführe...)
  • Ernährung nach Ayurveda? Spannender Ansatz, aber für mich nicht unbedingt praktikabel. Außerdem ist hier für mich die Frage, inwiefern die Ernährungslehre aus einem weit entferntem Land für mich als Mitteleuropäer passend ist.
  • Mazdaznan? Keine Option für mich. Rassistische Ideologien unterstütze ich nicht. Auch wenn sie sich hinter einer Ernährungslehre verstecken.
  • Anthroposophische Ernährung? Hier weiß ich zu wenig. Allerdings wird Rudolf Steiner ja auch mit Rassismus in Verbindung gebracht.
  • Waerland-Kost und Schnitzer-Kost? Auch hiermit habe ich mich nur rudimentär befasst. Allerdings geht mir hier auch der Lust-Gedanke ab. Was ist mit Spaß im Leben? Können Nüsse und rohe Karotten (um es mal überspitzt zu sagen) ein liebevoll bereitetes Mahl ersetzen? Den Einsatz von Gewürzen und Kräutern? Das Zusammenspiel der Zutaten? 

Ich für meinen Teil bin ein Anhänger der These "die Dosis macht das Gift". Aus diesem Grund ernähre ich mich mit einer möglichst abwechslungsreichen Mischkost. Ich esse manchmal vegetarisch, manchmal vegan. An anderen Tagen esse ich Rohkost oder Vollwert. Ich esse exotische Speisen und Hausmannskost. Ich kaufe - soweit wie es geht - Bio und den Rest konventionell. Ich esse Industriezucker und vermeide ihn, wenn ich selber koche.

Ich habe keine Ahnung ob ich das für den Rest meines Lebens tue oder ob ich meine Ernährung im Laufe der Zeit umstelle. Aber jetzt bin ich zufrieden damit.

Veröffentlicht in Küchenhexereien

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amala 04/24/2011 13:41



genau so würde ich es auch machen. gibt doch schon genug, das uns nervt, da muß es nicht noch das essen (oder dessen nebenwirkungen) sein. 


übrigens, neulich hatte ich tomaten, die auch null flecken hinterlassen haben - da mußte ich an deinen blogeintrag hier und an den schubeck denken....



yggdrasil 04/25/2011 22:18



Da stimme ich dir zu 100% zu.


Gruselig, das mit den Tomaten, oder? Ich lese übrigens gerade "die Essensfälscher" von Thilo Bode (dem Gründer von Foodwatch). Vieles von dem, was da drin steht, wusste ich schon, aber es ist
trotzdem erschreckend, das alles in gesammelter Form noch mal um die Ohren gehauen zu bekommen.


LG



amala 04/22/2011 12:06



huhu :)


ich muß ehrlich sagen, daß ich es viel einfacher, kreativer und lustvoller finde, mich vegan zu ernähren als vormals vegetarisch. ich habe halt eine laktoseintoleranz und mußte da schon immer
drauf achten - außerhalb essen? ein alptraum! daher empfinde ich veganismus viel leichter umzusetzen, auch unterwegs. 


die beschwerden, die du nach mehreren tagen vollkornbrotverzehr hast, hat übrigens auch dr. bruker beobachtet bei leuten, die umstellen. laut seinen beobachtungen geben sich die beschwerden nach
zwei bis drei wochen. er führt diese beschwerden auf einen entgiftungsprozeß zurück. also, ich bin keine dr-bruker-vollwertköstlerin, aber das finde ich allemal bedenkenswert. aber
nichtsdestotrotz finde ich es am allerbesten, auf den eigenen körper zu hören! ich würde mir da auch gar keinen druck machen, sondern einfach schauen, wonach mir ist. 


halt uns doch mal auf dem laufenden :)



yggdrasil 04/24/2011 10:34



Erst wenn man etwas nicht verträgt, weiß man, in wie vielen Lebensmitteln eben jenes enthalten ist. Erschreckend ist auch, dass viele Dinge in fertigen Gerichten enthalten sind, die man dort
niemals vermuten würde. Deswegen wird hier ausschließlich frisch gekocht.


Zu den Beschwerden: Es ist ja nicht so, dass ich bei den ersten Beschwerden das vorhandene Brot weggeworfen habe. Meiner Meinung nach hätte da also schon eine Besserung eintreten müssen. Aber du,
bzw. Dr. Bruker könnt natürlich Recht haben und ich habe einfach nicht lange genug durchgehalten. Aber mal ehrlich: Bin ich hier um mich selbst zu kasteien? Das war das Erste, was mich an der
Kirche gestört hat. Dieses "ihr seid alle schuld" - fürchterlich! Daher habe ich beschlossen zu genießen. Natürlich so, dass möglichst alles im Rahmen des ökologischen Gleichgewichtes bleibt.
Deswegen höre ich da lieber auf meinen Körper. Und der will auch durchaus mal, dass ich mich vegetarisch ernähre. Dann mache ich das - falls möglich - auch. 


LG



Katjaquilt 03/04/2011 20:40


Ich kaufe mein ganzes Gemüse bei einem Bio-Bauern, der selbst anbaut und Bio zukauft. Wir essen kein exotisches Obst - abgesehen von Bananen. Und wir essen saisonal. Das Obst und Gemüse im Hofladen
ist Bio manchmal sogar billiger als das konventionelle im Supermarkt. Wenn man sich dann saisonal ernährt, dann muß Bio gar nicht teurer sein als konventionell. Liebe Grüße Katja(quilt)


yggdrasil 04/22/2011 11:02



Hallo Katja,


hier habe ich leider noch keinen Bio-Bauern aufgetan. Aber ich suche weiter. Saisonal zu essen finde ich sehr gut, nicht nur für den Geldbeutel und fürs ökologische Gewissen.


Ich finde, man freut sich einfach auch mehr auf etwas. Ich könnte mich z. B. in Erdbeeren reinlegen. Sobald die Saison beginnt, esse ich so viele Erdbeeren wie möglich. Wenn der Geldbeutel
reicht, kann ich mich auch den ganzen Tag nur von Erdbeeren ernähren. Ich würde aber niemals auf die Idee kommen, mitten im Winter "frische" Erdbeeren zu kaufen oder etwas mit Erdbeeren zu
bestellen.


LG



amala 03/01/2011 20:45



ja, im moment machen sich viele bloggerin gedanken über ihre ernährung - ich finde das sooo toll! es stößt auch in mir immer wieder gedanken an, die ich dann interessiert verfolge.


daß vollwertkost nicht vertragen wird, habe ich ehrlich noch nie gehört (außer natürlich, wenn eine glutenunverträglichkeit vorliegt und frau getreide futtert). 



yggdrasil 04/22/2011 11:00



Hallo Amala,


im Moment habe ich Urlaub und damit Zeit alles aufzuarbeiten, was so liegen geblieben ist. Deinen Kommentar habe ich schon eine ganze Weile mit mir "herumgetragen". Ich verfolge deine aktuelle
Entwicklung in Sachen Ernährung mit großem Interesse. Vielem von dem, was du schreibst, kann ich zustimmen, bei einigen Dingen denke ich aber auch "nein Danke, das passt nicht, das wäre nicht
ich". Ich finde deinen Schritt, die komplett vegan zu ernähren, mutig und auch schwer.


In der Zeit, in der ich in der Verwaltung einer Bioladen-Kette gearbeitet habe, habe ich mich zu 95% biologisch und vollwertig ernährt. Ich habe die Vollkorn-Brote und -Brötchen geliebt und wann
immer möglich gegessen. Aber spätestens nach dem 3. Vollkorn-Brot in Folge kamen die Beschwerden. Die Einzelheiten erspare ich dir lieber, aber es war wirklich nicht angenehm. Nach einer Pause
und dem zeitweisen Umstieg auf "normale" Produkte ging es dann wieder für eine Weile. Mit Gluten habe ich (toi toi toi) keine Probleme, so habe ich recht häufig Seitan gegessen, der ja komplett
aus Weizen besteht. Warum mein Körper scheinbar Vollkorn-Pausen braucht weiß ich nicht, ich nehme es aber so hin.


Mein Körper sagt mir recht deutlich, was er aktuell braucht. Das kann ein plötzlicher Heißhunger auf Feldsalat oder Äpfel sein oder - besonders, wenn mal wieder ein Migräneschub naht - auf
Dosenpilze und Paprika-Chips. (Die ich sonst hasse wie die Pest.) Ich bin halt anders 


LG