Es kann nur noch bergauf gehen...

Veröffentlicht auf von yggdrasil

... hoffe ich zumindest.

 

Die ganze letzte Woche hatte ich Kopfweh, Fieber und der Rest von meinem Körper tat auch höllisch weh. Leider sind wir auf der Arbeit eh chronisch unterbesetzt. Deswegen war ich trozdem arbeiten. Samstag ging dann gar nichts mehr, ich war froh zuhause zu sein. Heute morgen wurde dann alles noch schlimmer und es hieß: "Auf zum Arzt." Nun bin ich bis einschließlich Donnerstag krank geschrieben was sich in meiner Personalakte hervorragend macht *grummel*

Auf dem Rückweg wollte ich dann noch kurz bei einem Supermarkt vorbeischauen um eine Kleinigkeit zu essen zu besorgen. An einer Ampel bremste ich, zog ich auf die Linksabbiegerspur und bremste weiter - was auf dem Eis keinen wirklichen Effekt brachte. 

Trotz angezogener Handbremse und volldurchgetretenem Bremspedal rutschte ich also bergab auf das dort bereits auf Grün wartende Auto...

Ich war und bin fix und fertig. Zwar sind an beiden Stoßstangen keine Kratzer gewesen und ich habe dem Herrn meine Telefonnummer gegeben aber ich war am ganzen Körper am Zittern. Da hat mich sogar der Herr, dem ich draufgefahren bin, beruhigt. Und der war anfangs "not amused". Er hat mir versprochen nochmal anzurufen, wenn er sein Auto genau angeschaut hat, ob wirklich nichts dran ist, aber bisher hat er sich noch nicht gemeldet. Also schiele ich immer mit einem Auge auf mein Handy.

Endlich zuhause angekommen, bin ich dann sofort ins Bett unter drei dicken Decken verschwunden, weil ich so gezittert und gefroren habe. Mein Schatz hat die Heizung nämlich nicht ein bisschen laufen lassen, sondern komplett abgedreht. Dementsprechend kalt war es in der Wohnung.

Jetzt geht es wieder einigermaßen. Nur der Kopf dröhnt noch wie sonstwas und ich habe wieder erhöhte Temperatur sowie Krämpfe im Kiefer. Und zu allem Überfluss fährt mein Schatz noch meine Thermoskanne spazieren, so dass ich mir keine Kanne Tee machen könnte, die ich jetzt wirklich brauche.

Kein Tag, den ich wiederholen möchte. Definitiv nicht.

Veröffentlicht in Mein Leben und ich

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